“Unser Bahnhof bleibt” – Offene Bürgeranhörung am 11. Juli zur Verlegung des Bahnhofs Altona

prellbock-veranstaltungWeil Senat und DB AG keine öffentliche Anhörung wollen, wird eine

Bürgeranhörung

organisiert! Im Sitzungssaal des Altonaer Rathauses am Montag, den 11.7.2016,  18.00 Uhr.

Dokumentation der Einladung zu dieser Veranstaltung der Prellbock-Altona-Initiative: “Die bisherigen (Nicht)-Reaktionen von DB AG und Senat auf unsere Kritikpunkte sieht Prellbock Altona als eine Bestätigung unserer Argumente gegen die Schließung der Fern- und Regionalbahnhofs in Altona:

  • Die Bahnhofsverlagerung verzögert den Wohnungsbau im 2. Bauabschnitt der Neuen Mitte Altona um 5-7 Jahre. Die Wohnungen werden aber jetzt gebraucht. D.h. bei Modernisierung des Bahnhofs am gegenwärtigen Standort können die ersten Mieter dort 2021 einziehen und nicht erst 2028-30,
  • Die Gesamtkosten incl. Kostensteigerungen durch Verzögerungen usw. sind nicht transparent und können für Bahn und Stadt bis zur Projektfertigstellung insgesamt locker die 1 Mrd. Grenze überschreiten.
  • Der Bahnhof am Diebsteich ist völlig unzureichend in das S-Bahn- und Busnetz Hamburgs eingebunden, damit sind für die Pendler erhebliche Fahrzeitverlängerungen vorprogrammiert;
  • Die Beseitigung des einzigen wirklichen barrierefreien Fern- und Regionalbahnhofs in Hamburg mit kürzesten Zugangswegen zur Straßenebene, Taxen und Geschäften ist nicht akzeptabel;
  • Soll am Standort Diebsteich ein urbanes großstädtisches Umfeld geschaffen werden, dann müssen Kleingärten, ein Friedhof und Kleingewerbebetriebe platt gemacht werden;
  • Für Fußgänger und Radfahrer ist der Bahnhof Diebsteich wegen der Barrierewirkung der Stresemannstraße extrem schlecht zu erreichen;
  • Die Schließung des Fern- und Regionalbahnhofs Altona klemmt den gesamten Hamburger Westen mit 250.000 Einwohnern vom Fern-Bahnnetz ab und verstärkt die Überfüllung des ohnehin schon überlasteten Hauptbahnhofs;
  • Im Umfeld des gegenwärtigen Bahnhofs Altona wird es zu einem erheblichen Umsatzrückgang für Geschäfte, Dienstleister und Restaurants kommen, da 30.000 Passagiere pro Tag wegfallen werden.
  • Mit der Bahnhofsverlegung wird Altona/Ottensen sein Herz genommen.
  • Die geplanten Anlagen am Standort Diebsteich sind viel zu knapp bemessen, so dass sie keine Ausweitung des Zugangebotes oder den Bau der S-Bahn nach Itzehoe (S4 West) zulassen.

Unsere Forderungen bleiben:

  • den Fern- und Regionalbahnhof Altona am gegenwärtigen Standort zu belassen,
  • das Gleisvorfeld neu zu ordnen, die nicht benötigten Altanlagen abzubauen und soweit erforderlich die Bahnsteiganlagen des jetzigen Bahnhofs zu modernisieren,
  • unverzüglich mit der Planung und Umsetzung des Wohnungsprojektes „Neue Mitte Altona, Phase II“ zu beginnen
  • umgehend den Lessingtunnel zu sanieren und dort neue Bahnsteigzugänge zu den 4 bestehenden Bahnsteigen schaffen.”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*