Keine Transparenz und wenig Öffentlichkeit – Verlegung Fernbahnhof Altona

Technisches Rathaus Altona, gestern Abend (19/4), wenige Tage vor Ablauf der Einwendungsfrist am 27. April: Vertreter der Bundesbahn und Aktive der Prellbock-Initiative gegen die Verlagerung des Fernbahnhofs Altona nach Diebsteich debattieren die Probleme, fehlende Daten, nicht geprüfte Alternativen, Kosten der Verlagerung und einiges mehr. 360 Millionen soll diese Verlagerung kosten, aber was genau in dieser Zahl drin ist, bleibt unklar, prüfbare Daten liegen nicht vor. Klar aber ist, so die Prellbock-Aktiven: Da kommen noch Kosten für Lärmschutz und vieles mehr oben drauf. Fehlende Transparenz und eine absolut fehlende Öffentlichkeitsbeteiligung werden vielfach kritisiert. Was die Prellbock-Initiative antreibt, war jüngst in einem Interview in der Taz-HH nachzulesen.

Die Planungsunterlagen für die Verlegung des Fernbahnhofs finden sie hier online. Jeder Bürger, dessen Belange durch die Verlagerung berührt werden, kann Stellung nehmen. Einwendungen müssen bis zum  27.04.2016 formlos postalisch an: Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation; Rechtsamt ; Alter Steinweg 4; 20459 Hamburg geschickt werden. Eine Sammeleinwendung ist hier zum download:

oder auf der Homepage der Initiative Prellbock-Altona zu finden.

Die Stellungnahme des Bezirks Altona zum Planungsfeststellungsverfahren für die Verlegung des Fernbahnhofs Altona ist hier als PDF online.

Wer auf der Homepage der Bezirksversammlung mal die Suche mit dem Stichwort “Bahnhof” anwirft, bekommt eine Menge Daten über den Vorgang. Die Such-Seite ist hier.

2 Gedanken zu „Keine Transparenz und wenig Öffentlichkeit – Verlegung Fernbahnhof Altona

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