Keine “Hundehütte” am Diebsteich? Ein Letter of Intent

In Sachen Umzug des Fernbahnhofs Altona nach Diebsteich haben sich Senat und die Bahn nun auf ein “repräsentatives” Bahnhofs-Gebäude verständigt.  Der Letter of Intent, den die beiden Seiten miteinander vereinbart haben, ist hier als PDF online.  Über diese neuen Pläne, am Diebsteich keine “Hundehütte” zu bauen, berichtet z.B. der NDR hier.

  • Heute Abend: Bahnhof am Friedhof – Wird Altona abgekoppelt? Donnerstag, 3. März 2016 um 19:00 Uhr, Ort:  MOTTE – Verein für stadtteilbezogene Kultur- und Sozialarbeit e.V. Eulenstrasse 43, 22765 Hamburg, Veranstalter: „Prellbock Altona

In der taz ist eine umfangreiche Kritik zur geplanten Verlegung nach Diebsteich zu lesen. Dort wird die Verlagerung des bisherigen Fernbahnhofs zwar nicht in Frage gestellt, aber die derzeitige Standortwahl massiv kritisiert. Die taz schreibt mit Bezug auf eine Münchener Planungsgesellschaft: “Die Verlegung des Altonaer Bahnhofs ist eine Jahrhundertchance für Hamburg. Doch mit einem Neubau am Diebsteich würde diese Chance verspielt: Statt im Mittelpunkt eines lebendigen neuen Stadtviertels läge der neue Bahnhof in einer Einöde zwischen Friedhof und Gewerbegebiet. Statt zwei S-Bahn-Strecken würde er nur noch eine bedienen und den stark frequentierten Hauptbahnhof würde er eher be- statt entlasten.”

Ausführlich stellt der Autor da, welche gravierenden Mängel aus seiner Sicht an der Diebsteich-Planung besteht.Als Fazit titelt die Taz: “Ein Bahnhof minderer Güte. Der Umzug des Altonaer Bahnhofs ist zwar schnell und billig für die Bahn, verspielt aber eine Jahrhundertchance, meint Mobilitätsexperte Ilgmann.”

 

 

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